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Lebkuchen-Varianten backen

 

Lebkuchen-Varianten

Deutsche Lebkuchen zur Weihnachtszeit
Am beliebtesten sind immer noch die Lebkuchen-Variationen, die zur Weihnachtszeit im Handel angeboten werden. Hierzu gehören neben den runden oder rechteckigen Lebkuchen mit oder ohne Oblaten, mit Zuckerguss, mit Schokoladenüberzug oder ganz pur auf Oblaten zahlreiche Varianten von Lebkuchen-Herzen, Talern und Pfefferkuchen mit oder ohne Marmeladenfüllung. Am bekanntesten sind Aachener Printen und natürlich die Nürnberger Lebkuchen, hier vor allem die Elisenlebkuchen, ferner Mecklenburger Pfeffernüsse und Lebkuchen aus Arzberg.

Seit Neuestem werden Lebkuchen nicht nur zur Weihnachtszeit angeboten, sondern es setzt sich ein Trend durch, zu Ostern Lebkuchen in Eiform zu vermarkten. Ein Angebot, das Lebkuchenliebhabern, denen die Weihnachtszeit viel zu kurz ist, sicher entgegen kommt.

Bildlebkuchen
Bildlebkuchen haben ganzjährig Saison. Hierbei handelt es sich um Lebkuchen, die in eine bestimmte Form gebracht und mit Zuckerguss reichlich verziert wurden. Jeder kennt sicher die Lebkuchenherzen, die auf Jahrmärkten und in Freizeitparks angeboten werden. Neben Bildern sind diese Herzen mit weisen Sprüchen, Kosenamen oder kurzen Liebeserklärungen versehen. Je nach Jahreszeit und vor allem auf Weihnachtsmärkten werden auch Lebkuchen in Form von Teddys, Weihnachtsmännern und Tannenbäumen angeboten. Hergestellt wurden diese Bildlebkuchen zuerst im 15. Jahrhundert und wurden seinerzeit mit religiös anmutenden Bildern versehen.

Lebkuchenhäuschen
Vor allem bei Kindern beliebtet sind die Lebkuchenhäuschen, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt und reich mit Zuckerguss und allerlei Leckereien verziert sind. Zur Herstellung eines solchen Hexenhäuschens werden die Einzelteile des Hauses nach Vorlage einer Schablone oder mit Hilfe von fertigen Ausstechern ausgestochen und gebacken. Anschließend werden die Teile mit Hilfe von Zuckerglasur zusammengesetzt. Die Fassade, das Dach und das „Grundstück“ rund um das Häuschen werden nun nach Belieben mit Gummibärchen, Lakritz, Keksen, Schokoladenfiguren und vielem mehr reich bestückt. Zur Fixierung dient hier ebenfalls Zuckerglasur.

Lebkuchen aus dem Alpenraum
Österreichische Lebkuchen sind so vielseitig hinsichtlich der Varianten wie in Deutschland. Auch die Herstellung unterscheidet sich im Grunde nicht. In der Schweiz ist es hingegen üblich, ein Stück herkömmlichen Lebkuchens mit Nikolausbildern aus Papier zu bekleben. Die wohl bekannteste Lebkuchenvariante aus dem Alpenraum sind die Basler Leckerli. Diese Spezialität wird im Ganzen auf dem Blech gebacken und erst nach dem Backvorgang mit Zuckerguss überzogen und in Stücke geschnitten.

Russische Lebkuchen
Lebkuchen aus Russland haben mit deutschen Lebkuchen nicht viel gemein. Das russische Teegebäck wird aus Mehl, Milch, Öl, Margarine, Salz, Zucker und Wasser hergestellt. Die üblichen Lebkuchenzutaten wie Honig und typische Gewürze können, müssen aber nicht beim Backen verarbeitet werden.

Saucenlebkuchen
Saucenlebkuchen dienen zum Binden von Saucen. Da die Lebkuchen sehr geschmacksneutral und auch nicht süß sind, eignen sie sich für vielerlei Arten von Saucen. Es handelt sich dabei um eine Art Honigkuchen, dem weder Nüsse noch Früchte zugesetzt sind und der keinerlei Glasur aufweist. Saucenlebkuchen wird normalerweise am Stück verkauft und wird scheibenweise in der Sauce aufgelöst, bis diese die gewünschte Konsistenz hat.