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Lebkuchen, Lebkuchenrezepte, Weihnachtsbäckerei
Lebkuchen aus Meisterhand - Lebkuchen oder auch Pfefferkuchen sind ein Gebäck, das vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird.
Bereits im alten Ägypten und im Vorderen Orient wurden süße Fladen aus wildem Honig und Getreide gebacken. Im antiken Griechenland und Rom waren Honigkuchen nicht nur beliebte Speisen, sondern wurden auch mit verschiedenen Motiven als Kultgebäcke den Gottheiten geopfert.
Anders als heute wurde der Lebkuchen nicht nur zu Weihnachten verzehrt, sondern auch an Ostern, Geburtstag, Hochzeit oder anderen Festen.
Der Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde in fränkischen Klostern erfunden. Speziell in Franken mit den Städten Nürnberg und Coburg wird die Tradition gepflegt.
Mancherorts wird die Spezialität auch als Labe-, Leck- oder Lebenskuchen oder Magenbrot bezeichnet.
Zu Weihnachten läuft der Lebkuchenversand in die ganze Welt, auf Hochtouren. Ein beliebtes Geschenk für Jung und Alt.
Beliebte Lebkuchen-Rezepte backen
Lebkuchen - nicht nur etwas für Weihnachten
Die Weihnachtszeit ohne den Genuss von Lebkuchen ist für viele unvorstellbar. Was gibt es Schöneres, als über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, einen frischen Lebkuchen in der Hand oder es sich zu Hause mit Lebkuchen und Weihnachtstee gemütlich zu machen? Die Lebkuchen hierzulande sind so variantenreich, dass jeder Feinschmecker seine ganz eigene Sorte bevorzugt. Neben Nürnberger Lebkuchen und Aachener Printen werden im Handel viele Spezialitäten angeboten, die unbedingt einen Versuch wert sind.
Gute Lebkuchen müssen weich und würzig sein, trotzdem aber genug Biss aufweisen, der durch das Hinzufügen von Nüssen, Mandeln, und kandierten Früchten gegeben ist. Ob die Lebkuchen nun Oblaten haben müssen oder nicht, ob ein Schokoladenüberzug besser ist als Zuckerguss, liegt sicher am Geschmack des Einzelnen. Und weil die Lebkuchenzeit rund um Weihnachten so kurz ist, freuen sich Liebhaber dieser Spezialität über in Eiform gebrachte Lebkuchen, die zu Ostern im Handel erhältlich sind. Warum auch nicht? In der Entstehungszeit der Lebkuchen, die bis in das alte Ägypten zurückreicht, wurden Lebkuchen ganzjährig verzehrt und nicht nur auf eine bestimmte Jahreszeit beschränkt.
Dass sich daran im Grunde nicht viel geändert hat, beweisen Honigkuchen, ehemalige Vorreiter der heutigen Lebkuchen, die heute ganzjährig zum Nachmittagskaffe genossen werden oder in Saucen als natürliches Bindemittel dienen. Auch die bunten Bildlebkuchen, meist in Herzform, sind auf Volksfesten beliebte Geschenke für die Herzdame oder ein nettes Mitbringsel für die Lieben, die daheim geblieben sind. In Russland wird ein lebkuchenartiges Gebäck ganzjährig zum Tee gereicht. Und in seiner Entstehung wurde der Lebkuchen vor allem aufgrund seiner langen Haltbarkeit von den Klosterbewohnern als Lebensmittel für schlechte Zeiten hoch geschätzt. Wem wenige Wochen im Jahr also auch viel zu kurz sind, darf ruhig im Genuss schwelgen und sich diese würzige Spezialität zu jeder Zeit schmecken lassen.
Letzte Änderung am Dienstag, 27. Juli 2010 um 08:49:13 Uhr.

